Verursacht wird eine Parodontitis durch Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Wenn diese bakteriellen Beläge (Plaque) nicht durch die gründliche Reinigung mit Zahnbürste und Zahnseide entfernt werden, vermehren sie sich und bilden aggressive Stoffwechselprodukte in Form von Säuren und Toxinen. Diese können eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auslösen, die in der Regel schmerzlos verläuft und daher oft unbemerkt bleibt. Wenn die Entzündung vom Zahnfleisch bis zum Zahnbett vorgedrungen ist, entsteht allerdings meist eine Parodontitis.
Außerdem kann eine Parodontitis durch Zahnstein ausgelöst werden. Dieser bildet sich durch die im Speichel enthaltenen Mineralien und bietet durch seine raue Oberfläche einen Nährboden für Bakterien. Nach einer gewissen Zeit kommt es dann zur Rötung, Schwellung und Blutungsneigung des Zahnfleisches.
Wird eine Parodontitis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, zerstört die Entzündung die Fasern, die Zähne und Kieferknochenmiteinander verbinden. Langfristig führt dies zwangsläufig zum Knochenabbau. Die Zähne verlieren ohne Fasern und Knochen ihren Halt, lockern sich und gehen möglicherweise verloren.
Um diese Entwicklung zu verhindern, bieten Dr. Wölfinger und sein Team eine umfangreiche und sorgfältige Parodontoseprophylaxean. Im Krankheitsfall stehen den Patienten in unserer Zahnarztpraxis in Budenheim bei Mainz effektive Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung.
Im Zuge parodontologischer Maßnahmen erfolgt in unserer Zahnarztpraxis in Budenheim bei Mainz zunächst eine umfangreiche Untersuchung zur Befundaufnahme sowie eine sorgfältige Anamnese durch Dr. Wölfinger und seine Mitarbeiter. Neben akuten Symptomen werden hierbei vor allem auch (Vor-)Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck, Medikamenteneinnahme und Lebensgewohnheiten abgefragt. Darüber hinaus erheben und beurteilen wir klinische und röntgenologische Befunde und messen die Tiefe der Zahnfleischtaschen.
Liegt eine bakterielle Infektion vor, muss diese zuerst behandelt werden. Deshalb beginnt eine Parodontosetherapie in der Praxis von Dr. Wölfinger in Budenheim bei Mainz mit einer gründlichen Reinigung der Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung (örtliche Schmerzausschaltung/Lokal-anästhesie) und absolut schmerzfrei.
Mit speziellen Instrumenten werden die tief unter dem Zahnfleisch auf den Wurzeln der Zähne haftenden, harten Beläge entfernt und die Oberflächen der Wurzeln geglättet (Kürettage). Hierbei ermöglichen es die von uns angewandten gewebeschonenden Methoden, auch tiefere Zahnfleischtaschen zu säubern. Primäres Ziel der Initial-behandlung ist die Entfernung der Keime und Bakterien, durch die die Erkrankung ausgelöst wurde.
Ein weiterer Bestandteil der Parodontosebehandlung und zugleich eine wichtige Prophylaxemaßnahme ist die Einweisung in eine sorgfältige häusliche Mundhygiene.
Dr. Wölfinger und sein Team geben hierbei wertvolle Tipps und Hinweise für eine gründliche und effektive Mundpflege, um die Entstehung von Parodontitis möglichst zu vermeiden. Außerdem bieten wir den Patienten in unserer Zahnarztpraxis in Budenheim bei Mainz regelmäßige professionelle Zahnreinigungen als äußerst wirkungsvolle und nachhaltige Prophylaxemaßnahme an.
Wenn sich der Zahnhalteapparat aufgrund einer Parodontitis abgebaut hat, kann er je nach Ausprägung des Abbaus wieder aufgebaut werden. Der neu aufgebaute Zahnhalte-apparat sollte idealerweise sowohl in seiner Form als auch in seiner Funktion die gleichen Eigenschaften besitzen wie der ursprüngliche.
In unserer Zahnarztpraxis in Budenheim bei Mainz stehen für die regenerative Behandlung ausgeprägter parodontaler Defekte diverse unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Nur wenige Gewebe sind nach einem Defekt in der Lage, sich ohne Narben-bildung oder Funktionseinbußen vollständig zu regenerieren (wiederherzustellen).
Dr. Wölfinger und sein Team bieten den betroffenen Patienten eine regenerative Therapie mit Schmelzmatrixproteinen an. Diese Proteine ermöglichen es dem Körper, den natür-lichen Zahnhalteapparat wiederherzustellen, indem sie genau die Prozesse nachahmen, die während der Zahnentwicklung stattfinden. Unmittelbar nach der Behandlung mit Schmelzmatrixproteinen beginnt die Wiederherstellung des Zahnhalteapparats (Wurzelzement, Faserbündel und Knochen), die sich über einen längeren Zeitraum fortsetzt.
Schmelzmatrixproteine wurden inzwischen weltweit bei mehreren Millionen Patienten erfolgreich eingesetzt, die Wirkungsweise ist wissenschaftlich dokumentiert. Durch den Einsatz von Schmelzmatrixproteinen lässt sich die Funktion und Ästhetik der Zähne und des Zahnfleischs auf biologischer Basis wiederherstellen und die Bildung von Narben- und Bindegewebe vermeiden.